Bitte um Spenden für Tsunami-Opfer
[Bergisch Gladbach] Heute erhielten wir von Freunden eine erschütternde Bildstraße zu dem verheerenden Wasserbeben vom 26. Dezember 2004 in Südasien.
Vermutlich liegt die Zahl der Todesopfer bei über 200 000 Menschen. Besonders viele Kinder sind den Wassermassen zum Opfer gefallen. Die Welt trägt Trauer und organisiert Hilfsmaßnahmen.
Zwar kann Geld kein Leben zurück bringen, es hilft aber, die Situation vor Ort erträglicher zu machen und die Not zu lindern. Den Überlebenden wird beim Wiederaufbau ihre Existenz geholfen, es gibt eine Zukunft für die Betroffenen. Auch sollen Frühwarnsysteme installiert werden, um besser auf solche Naturkatastrophen reagieren zu können.
Wir möchten Sie dringend um Spenden bitten, seien sie auch noch so gering. Wir haben uns für die weltweit tätigen Katastrophenhilfe von ADRA entschieden. Seit Jahrzehnten leistet ADRA mit privaten und öffentlichen Geldern effektive Hilfe.
ADRA war unmittelbar nach der Tragödie mit seinen Teams vor Ort. Nachfolgend ein kurzer Bericht vom 4. Januar 2005 aus dem besonders betroffenen Sri Lanka:
Sri Lanka: Helfer melden Wassernotstand
ADRA bringt die leistungsfähige Aufbereitungsanlage vor Ort
Weiterstadt, 4. Januar 2005 (HHW) Die Trinkwasser – Aufbereitungsanlage von ADRA ist in Colombo eingetroffen. Lokale Mitarbeiter der Hilfsorganisation nahmen sie in Empfang und zwei Techniker bereiten das Gerät für den Einsatz vor Ort vor.
Die Maschine ist in der Lage, stündlich bis zu 10 000 Liter Trinkwasser herzustellen. Sie eignet sich daher besonders zur Versorgung von Krankenhäusern in den Gebieten, wo kein sauberes Wasser vorhanden ist. Das Gerät soll auch mobil eingesetzt werden, um in den Ortschaften und Auffanglagern Großbehälter zu befüllen, damit sich die Menschen dort ihr Wasser holen können.
Zwei Aspekte machen die Situation prekär: Brunnen und Gewässer sind durch die Flutwelle versalzen, zum anderen ist das Grundwasser in Gefahr, durch die vielen Leichen und tierische Kadaver verseucht zu werden. Die Regierung hat damit begonnen, entlang der Straßen Tankfahrzeuge mit Quellwasser aus dem Landesinneren aufzustellen, welches sich die Bevölkerung abholen kann. Dies schafft für die nächsten Tage eine gewisse Entlastung, bietet aber mittelfristig keine Lösung.
Für Krankenhäuser mit erhöhtem Wasserbedarf ergibt sich eine besondere Notlage, die durch den Einsatz der mobilen Anlage schnellstens gemildert werden soll.
ADRA Deutschland bittet für diese und weitere Hilfsmaßnahmen dringend um Spenden.
Spendenkonto: 20 007 02 09
BLZ: 508 800 50
Dresdner Bank Darmstadt
ADRA ist Mitglied im Bündnis “Aktion Deutschland Hilft”. Weitere Information und aktuelle Berichte finden Sie im Internet unter http://www.adra-ev.de
Wir bedanken uns bei Ihnen für Ihre Unterstützung und Hilfsbereitschaft.
