Mentoring
Das Prinzip des Mentoring beruht auf einer persönlichen, wohlwollenden Beziehung zwischen zwei Menschen mit unterschiedlichem Alter und deutlich sichtbarer Diskrepanz in der Lebenserfahrungen.
Der Grundgedanke einer Mentoringbeziehung ist die persönliche Übergabe von informellen Wissen im Rahmen einer zeitlich befristeten Beziehung zwischen Mentor oder Mentorin und Klienten.
Die Person mit einem reiferen Erfahrungsschatz gibt im Laufe einer Mentorschaft gezielt Unterstützung durch Ratschläge, Gespräche und Erschließen neuer Kontakte. Mentoren sind also beruflich erfahrene und erfolgreiche Persönlichkeiten, die einer erfahrungsjüngeren Person für den vereinbarten Zeitraum Unterstützung geben, punktuell oder laufend, ihnen bei schwierigen Entscheidungen als Gesprächspartner mit ihrer Lebensweisheit helfen, ihnen neue Kontakte ermöglichen und zukünftig vielleicht beruflich wichtige Bekannte oder Geschäftspartner vorstellen.
Die Klienten nutzen diesen Weg zur Stärkung der eigenen Kompetenzen potentielle Fähigkeiten durch Vorbildlernen und Erfahrungsaustausch.
Die Gestaltung der Beziehung hängt von den Wünschen des Klienten und den Rahmenbedingungen der Mentoren ab. Da es sich im Gegensatz zu Coaching und anderen honorarpflichtigen Beratungsleistungen um eine rein freiwillige Beziehung handelt, ist die Bandbreite und Unterschiedlichkeit der Umsetzung einer Mentoringbeziehung sehr groß.
